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2018

Hubert Combé, der einzige Sohn des Firmengründers, verstirbt. 1963, zwei Jahre nach dem Mauerbau hatte er das Unternehmen von seinem Vater übernommen. Er führte es mit seiner Mannschaft durch schwere Zeiten und hatte maßgeblichen Anteil an der Entwicklung des Unternehmens.

2014

Nahezu 100 Mitarbeiter sorgen dafür, dass die durch den wirtschaftlichen Aufschwung mehr als spürbare Auftragszunahme in gewohnter Qualität bewältigt werden kann. Sascha Podubrin und Lars Sack, die bereits seit vielen Jahren im Unternehmen wirken, sind mit der Geschäftsführung betraut.

2005

Die seit 10 Jahren anhaltende Rezession in der Baubranche führt zu Umstrukturierungen. Daniel Combé, ein Enkel des Gründers Erwin Combé betreut die Kundschaft nunmehr mit 80 Mitarbeitern.

1995

Hubert Combé wird von seinen sechs Kindern und de­ren Familien die im Unternehmen in Berlin und den erfolgreichen Zweigbetrieben in Glau und Hadera mitar­beiten, unterstützt. Die Firma Combé, Mitglied zahlreicher Güteschutzverbände und Fachorganisationen erreicht im Sommer die Qualitäts-Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001. Das Unternehmen, mit inzwischen 380 Mitarbeitern, stellt sich den interessanten Herausforderungen der neuen Bundesländer und beteiligt sich an den Großbaustellen am Potsdamer Platz, im Spreebogen und im Zentrum der Hauptstadt Berlin.

1989

Der überraschende Fall der Mauer eröffnet der Firma Combé neue Perspektiven. Mit Hilfe des örtlichen Kommandanten der russischen Armee entstehen in Glau bei Trebbin die Fundamente für einen Zweigbetrieb in Brandenburg.

1973

Große Aufträge einer Papierfabrik in Israel ermöglichen die Gründung eines Zweigbetriebes im Industriegebiet von Hadera.

1969

Der verstärkte Ausbau der Berliner Getränke- und der Chemischen Industrie führt zur Einrichtung einer Edelstahl-Abteilung mit besonderer Technik und geprüften Schweißern und Monteuren. Das Unternehmen qualifiziert sich für die Zulassung beim VDS zum Bau von Sprinkleranlagen und nimmt den ersten Springbrunnen in Betrieb, für den Combé die Brunnentechnik plante und ausführte.

1967

Tiefbauer der Firma verlegen im Auftrag der Berliner Wasserwerke in der Putlitzstraße und in der Straße Unter den Eichen Wasserleitungen bis DIN 1000. Um die qualifizierten Schweißer auch im Winter beschäftigen zu können und den Erwartungen der Kundschaft gerecht zu werden, wird eine Heizungsabteilung gegründet.

1965

Verstärkte Investitionen der Industrie in Berlin erfordern es, den Betrieb und den Gerätepark zu modernisieren und zu erweitern. In der Lankwitzer Straße entsteht ein neues Bürogebäude. Werkstatt und Lager ziehen in neue Gebäude auf einem erworbenen Grundstück in der Klitzingstraße.

1963

Nach dem Ableben des Firmengründers wird das Unternehmen mit 30 Mitarbeitern von Hubert Combé fortgeführt. Ihm gelingt es mit einer Spitzenmannschaft von qualifizierten Mitarbeitern, die Firma in den folgenden Jahren erfolgreich weiter auszubauen.

1961

Durch den Mauerbau verliert die Firma viele in der sowjetischen Besatzungszone wohnhafte Fachkräfte. Der Geschäftsführung gelingt es, mehreren Betriebsangehörigen die Flucht in den Westteil durch die weit verzweigten Abwasserkanäle der Stadt zu ermöglichen.

1948

Mit einem Verrechnungssatz von 1,20 DM/Stunde engagiert sich die Firma nach der Währungsreform im dringend notwendigen Industrie- und Wohnungsbau der Stadt. Nach der Berlin-Blockade wird im Herbst 1949 das im Krieg zerstörte Wohn- und Geschäftshaus wieder aufgebaut.

1945

Durch Brandstiftung wird das Lokal, in dem sich das provisorische Büro befindet, zerstört. Auf den Ruinen des Betriebssitzes wird eine Bürobaracke aufgebaut. Der einzige Sohn, Hubert Combé, beginnt seine Ausbildung. Als Lehrling beteiligt er sich am Aufbau des Mariendorfer Gaswerkes, der Accumulatorenfabrik Sonnenschein und des Marienfelder Werkes von Daimler-Benz. Erwin Combé wird Obermeister der Innung und erhält in Anerkennung seiner Verdienste um das Handwerk zahlreiche Ehrungen.

1943

Bombenangriffe auf das benachbarte Gaswerk und die Askania-Werke zerstören am 23. August die Werkstatt sowie das Wohn- und Bürohaus. Die Werkstatt wird notdürftig aufgebaut und der Bürobetrieb in ein Lokal in der Lankwitzer/Ecke Großbeerenstraße verlegt.

1928

Das schnell gewachsene Unternehmen verlegt den Firmensitz nach Berlin Mariendorf in die Lankwitzer Straße 39. Das Ladengeschäft wird verkauft. Schwerpunkt der Firmentätigkeit sind Klempnerarbeiten und die Herstellung von sanitären Anlagen für Gewerbebetriebe.

1922

Erwin Combé, Sohn des aus Maastricht stammenden Klempnermeister Peter Combé, gründet die Firma „Erwin Combé“, eine Klempnerei und Installationsfirma für Gas- und Wasseranlagen sowie elektrische Licht- und Kraftanlagen mit angeschlossenem großen Ladengeschäft in Berlin Südende.